Auswärtsspiel war Auswärtssieg für Pro7

Nun ist sie also Geschichte, diese schon im Vorfeld vieldiskutierte Live-Show direkt aus einer „Wohnung“. ProSieben wollte im „Auswärtsspiel“ eine Spielshow raus aus dem Studio bringen und sie direkt vor Ort bei einem Zuschauer einrichten. Das war vor allem logistisch eine große Herausforderung für das Produzenten-Team, für die Zuschauer bestand die Herausforderung maximal darin, die ersten 45 Minuten bis zum ersten Spiel durchzuhalten.

Denn zuerst musste natürlich verkündet werden, wer es denn aus den vielen Bewerbungen geschafft hat und so nahm die Verwunderung auch auf Twitter bei den Reaktionen seinen Lauf. Es war nämlich eher jemand aus der Kategorie „Großverdiener“, der schlussendlich aber auch ob der Größe seine Hauses und des Grundstücks die Spiele so in dieser Form ermöglichte. In einer Wohnung wäre es schwerer, wird aber vielleicht eine Nummer kleiner auch mal irgendwann praktiziert.

In der Auftaktshow von „Auswärtsspiel“ musste aber auch ein bisschen geklotzt werden, Unmengen von TV-Material wurden da angeschleppt und hielten den Überraschungsfaktor im Dorf für relativ begrenzt. Die Spiele wie „Biathlon“ im Garten mit Werfen und Laufen oder einen magnetischen Gegenstand durch einen Irrgarten von oben nach unten mit dem Mund zu führen, waren kurzweilig und unterhaltsam.

Zum Glück konnte man man noch eine Schippe raufpacken und im nahegelegen Stadion etwas zum Klettern aufbauen oder mit dem Fahrrad eine Geschwindigkeitsvorgabe einhalten, hatte auch seinen Reiz. Der Kandidat an sich beim Auswärtsspiel war eben so sympathisch, wie man halt jemand unbekannterweise mit Haus und Familie sowie „wuestenrot“ als Passwort für sein WLAN finden kann. Es baute sich jedenfalls für mich nie ein Level auf, wo ich ihm die Daumen drückte – aber dennoch habe ich die vier Stunden nicht weggeschaltet, um mir ein Urteil bilden zu können.

Elton und Palina sah man da schon eher den Stress und die Aufregung an, zwischen den vielen Worten von den beiden mischte auch immer wieder Frank Buschmann mit – insgesamt war das Chaos ja auch Teil des Konzeptes und hatte eben seine Höhen und manchmal auch Tiefen durch Längen, wenn im Hintergrund nach gewerkelt wurde. Fazit ist aber, dass ich das nächste Mal auch wieder einschalten würde mit dann vielleicht einer Kandidatin und alles eine Nummer kleiner.

Feuerwehr Wettkampf in Tempelhof

Es war ein bisschen wie bei Spiel ohne Grenzen und in diesem Fall ging es bei der „Firefighter Combat Challenge“ nur um Zeiten bzw. den Wettkampf zwischen den einzelnen Wehren. Aber im Ernstfall rettet Geschwindigkeit Leben und das, was die Jungs hier trainieren, übt auch für die Realität. Denn dort muss man auch schnell Treppen laufen, Höhen erklimmen, den Schlauch schleppen und unter Belastung Menschen aus dem Feuer ziehen oder gezielt ein Feuer löschen.

Zuerst ging es also mit dem schweren Schlauchpaket hoch die Treppe, Stufe um Stufe wird das Ding um ein paar Kilo gewichtiger und oben angekommen „dampft“ es schon ganz ordentlich unterm Helm. Hier trennt sich oft schon in den Head-To-Heads die Spreu vom Weizen und es fallen Vorentscheidungen im Kampf um die Führung.

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Dann oben angekommen geht es manchmal eng zu vom Tempo, wenn die Feuerwehrmänner einen Gegenstand hochziehen müssen – erst, wenn das Teil oben ist, kann es weitergehen unter Anfeuerung der Kollegen unten. Die Treppe MUSS aus den Gründen der Sicherheit mit BEIDEN Händen gefasst werden am Geländer, es soll sich schließlich niemand verletzen und falls einer dies missachtet, gibt es Strafpunkte!

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Weiter, unten angekommen und mittlerweile wohl um ein paar Liter Körperflüssigkeit ärmer, verlangt der Parcourt von den Wettkämpfern, dass mit dem Hammer auf einen Schlitten eingeschlagen wird, bis der sich komplett nach hinten bewegt hat. Dies erfordert nicht nur Kraft, sondern auch Kondition.

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Es geht im Höllentempo weiter, der Schlauch muss von hinten geholt werden. Das Viech hat auch ordentlich Gewicht und ist bisweilen sehr unhandlich – aber es gilt, wichtige Meter zu machen im Kampf gegen die Konkurrenz. Dann ab durch die Tür und es folgt eine Erfrischung.

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Leider nur für das Ziel, welches getroffen werden muss mit dem Wasserstrahl. Aber zumindest gedanklich kann man vielleicht mit dem kühlen Nass sich etwas kühlen Kopf bewahren.

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Zum Schluss wurde es nicht einfacher: Eine Menschenpuppe galt es, über die Ziellinie zu schleppen. Zu diesem Zeitpunkt entscheidet sich spätestens der Wettbewerb, falls es nicht schon vorher eine gewisse Distanz beider Männer gegeben haben sollte. Die Schiedsrichter achten auch hier darauf, dass alles korrekt ist und es fair zugeht.

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Praktisch ist natürlich, wenn noch der letzte Motivationsschub verbaler Natur gleich noch so nah erfolgt, das pushed nochmal so richtig und holt das Letzte aus den Feuerwehrmännern heraus. Ich persönlich finde dieses Foto echt toll. 😀

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Und zum Ende hin gratuliert man sich fair und freundschaftlich, denn im Grunde genommen ist man Teil einer großen Familie und man partizipiert auch voneinander. Der Dialog und das Bündeln von Kräften ist auch wichtig – jetzt haben sich die Männer aber auch wirklich mehr als nur ein Glas wasser verdient, aber das wird sicherlich im abendlichen Teil nachgeholt.

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Insgesamt kann man bei der Firefighter Combat Challenge von einer guten und wichtigen Veranstaltung sprechen, bei der das Zuschauen Spaß macht und man perfekt unterhalten wird. Das Wochenende hat mit dem Wettbewerb der Feuerwehrmänner so richtig Spaß gemacht und ich würde in jedem Falle wieder hingehen. Die Veranstalter haben hiermit den Besuchern etwas zu bieten und es ist immer etwas los, zudem wird die Arbeit der Feuerwehr positiv dargestellt und es sorgt für Aufmerksamkeit.

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Freundschaft Plus auf proSieben

Manchmal ist die Zeit, da will man sich einfach nur vor die Glotze knallen und sich wahlweise einlullen oder unterhalten lassen, in diesem Falle war es definitiv letzteres. Freundschaft Plus ist so richtig schöner sinnfreier Humor, verpackt in einer Teenie-Klamotte mit ein bisschen mehr als einer Prise Sex. Es gibt da diverse Szenen, die mir mehr als nur ein Lächeln entlockt haben und insgesamt war der Film unterhaltsam und traf meinen Humor-Nerv.

Bei der Recherche zum Film erst habe ich gelesen, dass die Begrifflichkeit „Freundschaft Plus“ ja einen realen Hintergrund hat – naämlich, dass beide miteinander schlafen, ohne ein Paar zu sein. Na gut, also hat mich auch dieser Film etwas gelehrt und war dazu noch wie gesagt spritzig und eben so eine typische US-Highschool-Geschichte. Sei es denen gegönnt, die Werbung hielt sich in Grenzen auf Pro Sieben. Vermutlich auch, weil die Aufnahme nachts irgendwann lief.

Sport Bild: Neue Champions-League-Anstoßzeiten?

Was ist das denn nun schon wieder für eine verrückte Idee??? Wie die Sport BILD wohl berichtet, gibt es ernsthafte Überlegungen, den Spieltag der Champions League zu splitten in Anstoßzeiten um 19 Uhr und eine zweite Anstoßzeit wäre dann um 21 Uhr. Dabei denkt man scheinbar gar nicht mehr an diejenigen, die das alles bezahlen.

Und das sind nämlich zum einen die Fans, die sowohl als Zuschauer im Stadion sehr spät nach Hause kommen würden als auch die Leute vor den TV-Bildschirmen. Wenn es dann zu einer Verlängerung usw. kommt, dann sitzt man da bis tief in die Nacht oder wie soll das dann aussehen? Also ich finde das nicht fanfreundlich und manchmal muss ich auch schon früh raus und kann einfach nicht wie andere bis nach Mitternacht irgendwelchen Fußball schauen, obwohl mich der Ausgang interessiert.

Die Anstoßzeiten der Champions League sollen laut eines Berichts der Onlineausgabe der „Sport Bild“ (Dienstag) ab der Saison 2018/19 geändert werden.

Quelle: „Sport Bild“: Neue Champions-League-Anstoßzeiten – UEFA prüft

Merkel, Boateng und die Schlagzeile

Also wenn ich mir so die Überschrift des Online-Magazins WEB.de anschaue über den Versprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dann zweifle ich wieder einmal an der Qualität der Medien im allgemeinen und am Journalismus im Besonderen.

Wenn WEB.de keine anderen Sorgen hat, als einen minimalen Versprecher der Kanzlerin frür eine Schlagzeile zu nutzen, dann zweifle ich schon fast am Verstand einiger Redakteure, die das so laufen lassen oder sogar schlimmer noch – es sogar zum Zwecke billiger Schlagzeilen ausnutzen. Anstatt sich auf das Ereignis an sich zu konzentrieren oder über den Menschen Jerome Boateng zu berichten, geifet man sich daran auf, dass Angela Merkel den Vornamen nicht richtig genannt hat.

Merkel WEBde 2016

Nundenn, wenn Deutschland keine weiteren Probleme hat, dann ist ja alles in Ordnung und es zeigt einmal mehr, dass diese ganzen Clickbaiting-Headlines oft sinnloser Textmüll ist, wo es sich praktisch kaum lohnt, zu klicken. in diesem Falle wurde es noch auf einer Facebook-Seite geteilt, die sich auch darüber lustig macht und es aber darunter zu durchaus kontroveresen Diskussionen gekommen ist.

Offenbar sind viele Leser doch mit etwas mehr Feingefühl ausgestattet als so mancher hippe Online-Redakteur. Insgesamt lässt die Qualität im Online-Journalismus doch extrem zu wünschen übrig, weil sich scheinbar viele nur ausruhen und sich eben auf solchen Meldungen mit null Inhalt stürzen, um wenigstens einen kleinen Arbeitsnachweis in ihr Heftchen eintragen zu können. Themen mit größerem Recherche-Aufwand oder Dinge, die man über eine Zeit lang hinterfragt – Fehlanzeige. Da spult man lieber das Programm runter zu irgendwelchen Z-Promis oder wagt sich beim Thema Politik nur selten auf argumentatives Eis.

Hier im Kanzleramt beim Tag der offenen Tür passierte der Versprecher

Tag der offenen Tür Kanzleramt (11)

Wenn also irgendetwas an der untenstehenden Meldung peinlich ist, dann ist es die Art und Weise, wie man sich auf Kosten kleinerer Versprechern der Bundeskanzlerin lustig macht und probiert, sich über sie zu stellen. Vor solchen Medien muss natürlich kein Politiker auf der Welt Angst haben, dass da mal kritische Fragen kommen. Peinlich.

Angela Merkel trifft Jerome Boateng und leistet sich peinlichen Versprecher

Quelle: Angela Merkel trifft Jerome Boateng und leistet sich peinlichen Versprecher

Flugplatzfest Gatow Ende August 2016

Bisher hatte ich ja mit den Flughäfen Tegel, Tempelhof, Schönefeld und BER alle relevanten Start- und Landebahnen in und um Berlin gesehen – bis auf den Flughafen Gatow mangels Gelegenheit, Zeit und vielleicht sogar Interesse. Schließlich fanden dort jetzt nicht permanent irgendwelche Veranstaltungen oder Events statt, die einen dort hingetrieben hätten.

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Und auch das Flughafenfest des Militärhistorischen Museums schreit nicht gerade nach Aufmerksamkeit – wäre ich nicht in einigen speziellen Gruppen bei Facebook oder hätte anderweitig meinen Horizont erweitert, würde man von alldem nichts mitbekommen.

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Keine Plakate, kein Eyecatcher in der Altstadt Spandau oder an sonst einem neuralgischen Punkt. Einfach irgendwo die ganze Woche ein kleines Flugzeug geparkt oder auch eine Vitrine mit Modellflugzeugen zum Zwecke der Werbung hätte es eventuell auch schon getan. Oder eben auch ein Bus, der einen direkt vom Rathaus Spandau zum Flughafenfest transportiert wäre Servive und Werbung zugleich gewesen. So aber musste man als interessierter Besucher erst von der Bahn in den Bus 135 Richtung Alt-Kladow umsteigen, um dann ab Kurpromenade weit zu Laufen oder mit dem Zubringer zu fahren. Für den Rückweg brauchte ich zum Beispiel vom Entschluss um 12 Uhr 35 zu gehen bis zur Abfahrt des Zubringers um ca. 12 Uhr 47 schon eine halbe Stunde bis überhaupt wieder zur Bushaltestelle 135 Richtung Rathaus Spandau zu gelangen. Dieser fuhr aber erst wieder um 13 Uhr 17 und bis ich dann wirklich wieder am Bahnhof Spandau war, zeigte die Uhr bereits 13 Uhr 35 und somit war ich alleine für diesen Weg eine geschlagene Stunde unterwegs! Aber zurück nach Gatow.

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Dort war ich schon früh, um noch viel vom Tag zu haben und rechtzeitig ins Olympiastadion zu fahren. So aber habe ich mir am Vormittag mal dieser Erlebnis vom Flughafenfest des Militärhistorischen Museums angetan, schon zu Beginn wird man gleich von den vielen historischen Autos und Flugzeugen fast erschlagen.

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Ich hatte auch Glück mit dem Anblick einiger startender und landender Flugzeuge, die Gelegenheit mit der Kamera zu üben nahm ich natürlich gerne an. Auch sonst bot Gatow einiges, wie zum Beispiel die vielen zu besichtigenden Modelle in einem Hangar bzw. die zahlreichen alten Helikopter oder anderen bekannten Flugobjekte.

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Die Bundeswehr präsentierte sich ebenfalls großflächig mit diversen Fahrzeugen, Aufbauten und militärischen Einrichtungen. Gerne wurden dort auch Fragen z.B. zur Wassergewinnung oder der Aufbereitung von verschmutztem Wasser beantwortet und so war der gesamte Flughafen Gatow eine riesengrpße Fläche für alles, was Familie & Co unterhalten könnte.

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Eine Musikband und die obligatorischen Imbiss- und Trinkbuden rundeten das Gesamtbild ab, ein kleines Highlight stellte auch der Pacourt dar, über den ferngesteuerte Autos und LKW´s brausten.

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Alles in allem kann man sagen, dass der Besuch des Flughafenfestes des Militärhistorischen Museums eine schöne Abwechslung darstellte und es Spaß gemacht hatte, sich alles anzuschauen – noch dazu bei perfektem Wetter.

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Hertha gegen Freiburg: Erst Schlummermodus dann Explosion

Die Vorfreude war nicht nur bei Pal Dardai an seinem 50. Bundesliga-Spiel als Hertha-Trainer zu spüren, sondern auch die Fans im Olympiastadion fiebern endlich dem Anpfiff entgegen. Freiburg ist als Aufsteiger nicht zu unterschätzen und so ging Hertha BSC das Spiel auch an

Hertha BSC gegen Freiburg (8)

– sehr vorsichtig und vor allem in der ersten Halbzeit mit vielen Rückpässen. Oliver Seidler begrüßte parallel dazu die Zuschauer im Bezahlfernsehen und sah, dass Hertha BSC mit nur einer Spitze in Form von Ibisevic auflief. Dahinter sollen ihn Haraguchi, Weiser und dazwischen der Ex-Freiburger Darida mit Pässen füttern aus dem offensiven Mittelfeld. Dann folgen Skjelbred und Lustenberger, der seine Kapitänsbinde an Ibisevic abgeben musste und auch in diesem Spiel keine richtigen Impulse setzen konnte. Plattenhardt beackerte die linke Defensivseite, rechts war Pekarik und vor Jarstein wurden Brooks und Langkamp gestellt.

Hertha BSC gegen Freiburg (15)

Sicher, ja, es war heiß auf dem Platz mit über 30 Grad. Erschwerend kam aber hinzu, dass auch die Gegner aus dem Breisgau nicht wirklich mitspielten und wenn der eine nicht will und der andere nicht kann – dann kommt eben so etwas bei raus. Da war man schon fast froh über die Trinkpause, die etwas Abwechslung in die müde erste Hälfte brachte und somit auch Gelegenheit für die Trainer, etwas nachzujustieren.

Hertha BSC gegen Freiburg (54)

Bei so wenig Aktivität auf dem Feld hatte auch der jüngste Bundesliga-Schiri Benjamin Brand keine Probleme, denn wo kein Zweikampf, da keine Entscheidung. Die erste Ecke trat man dann auch erst nach rund einer halben Stunde und so zog sich das Spiel etwas zäh dahin, nicht nur die Protagonisten auf dem Platz waren wohl auch froh über den Pausenpfiff zum Auftanken der Wasserreserven.

Hertha BSC gegen Freiburg (39)

Über 40.000 Zuschauer sahen den Anpfiff zur zweiten Halbzeit, die die Hertha in gleicher Aufstellung begann und ja auch sonst eher nicht dafür bekannt ist, frühzeitig zu wechseln. Das Publikum passte sich aber der sommerlichen Atmosphäre an und ließ Pal Dardai gewähren – es durfte halt nur nicht in die Hose gehen für die Jungs in blau-weiß.

Hertha BSC gegen Freiburg (42)

Apropos, zahlreiche Fans in der Ostkurve übten dann doch etwas Protest gegen die wachsende Überpinkung der Trikots und skandierten wie auch schon vor dem Spiel ihre blau-weißen Farben. Hertha BSC hatte sich beim Auswärtstrikot für die Farbe pink entschieden und so einen kleinen Shitstorm geerntet neben vermutlichen Einbußen zumindest beim Auswärtstrikot.

Hertha BSC gegen Freiburg (52)

So plätscherte auch dieses Spiel weiter vor sich hin, bis zur 61. Minute – da keifte der nimmermüde Christian Streich hörbar „der haut den um“, obwohl sein Freiburger Spieler Philip den Herthaner Brooks klarer danach foulte. Der berechtigte Freistoß leitete zu Freude aller Hertha-Fans den nächsten Angriff des mittlerweile schneller gewordenen Spiel ein und Darida trifft in der 62. Minute gegen seinen Ex-Club, jubelt danach fair und nicht zu überschwenglich.

Hertha BSC gegen Freiburg (40)

Mit dieser Führung im Rücken spielte es sich auch gleich viel angenehmer und alles sah danach aus, dass die alte Dame das Spiel nun nach Hause schaukeln konnte. Doch der Himmel über dem Berliner Olympiastadion bezog sich und es zogen leichte Gewitterwolken auf, als sich auch unten einige Minen verfinsterten. Aber zuvor konnte der Sky-Reporter noch am Mikro darauf aufmerksam machen, dass ab dieser Saison die Nachspielzeiten etwas länger ausfallen könnten, weil sich alle Trainer an einen runden Tisch gesetzt haben und sich dafür ausgesprochen haben, dass die Zeit von Auswechslungen und ähnlichem hinten raus nachgespielt werden soll. Man kann und muss sich also auf einige Minuten mehr einstellen, so wie das auch in Spanien, England oder Italien der Normalfall ist. Diese Zeit zum Erzählen hatte man, weil nicht mehr so viel passierte.

Hertha BSC gegen Freiburg (51)

Auch als Torschütze Darida unter den Ovationen der Hertha-Fans für Hegeler ausgewechselt wurde in der 90. Minute ahnte niemand, dass diese Partie noch zwei Tore sehen würde und Pal Dardai an den Rand des Wahnsinns katapultiert. Doch der Reihe nach: Zuerst verletzte sich Skjelbred ohne Gegnereinwirkung, es schien etwas gerissen zu sein – er lag auf dem Boden und musste ausgewechselt werden, aber das Auswechselkontingent war erschöpft. Hertha nun zu zehnt und später mit einem angeschlagenen Spieler! Dann passierte es. In der 93. Minute Ecke Freiburg von Vincenzo Grifo (im Foto unten mit der Sky Fieldreporterin Britta Hofmann), Nicolas Höfler setzt sich gegen Hegeler durch und verwandelt eine Eckenvorlage zum Tor und plötzlich stand es 1:1.

Hertha BSC gegen Freiburg (76)

Es war aber noch Zeit, also Mund abputzen und die Brechstange herausgeholt. Hegeler ist dabei, Haraguchi und andere wurschteln im Freiburger Strafraum herum und dann fasst sich Julian Schieber ein Herz und murmelt einfach das Ding über die Linie. Was für eine Erleichterung, was für eine emotionale Explosion, wie sie das Olympiastadion ganz selten mal erlebt hat. Die Hauptstadt rastet in der 95. Spielminute komplett aus und die ersten drei Punkte für die Bundesliga-Saison 2016/17 sind im Sack.

Hertha BSC gegen Freiburg (71)

Große Erleichterung also auf den Rängen nach dem knappen Weiterkommen im Pokal und dem Aus in der Euro League. Trotzdem könnte es eine Initialzündung sein für einen guten Saisonverlauf, auch wenn man im Spiel selbst noch diverse Schwäche gerade im Aufbau und der offensiven Überbrückung des Mittelfeldes gesehen hat. Jetzt haben sich alle erstmal zwei Wochen Länderspielpause verdient und es geht weiter in Ingolstadt, das nächste Heimspiel ist ausgerechnet am Tag der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18. September 2016 gegen einen Gegner aus Gelsenkirchen. Das erste Spiel war insgesamt auch der Hitze geschuldet kein Leckerbissen, aber die Dramatik hinten raus hat dann für einiges entschädigt. Endstand Hertha BSC – SC Freiburg 2:1

Neuzugang Alexander Esswein freute sich auf die Fragen von Britta Hofmann

Hertha BSC gegen Freiburg (87)

SPD Entdecker-Tag mit Michael Müller in Siemensstadt

Wie kann man als halbwegs politisch interessierter Mensch nach Feierabend sowohl Kontakt erhalten zu den Lokalpolitikern als auch mal Höhenluft schnuppern und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, mal hautnah erleben? So etwas ging zum Beispiel beim SPD Entdecker-Tag in Siemensstadt am Dienstag, den 23. August 2016

Michael Müller und Daniel Buchholz mit SPD-Wahlkämpferin in der Mitte

SPD Entdecker Tag Siemensstadt (10)

An diesem Tag empfingen der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz und Michael Müller ihre Bürger aus Haselhorst, Siemensstadt oder auch der ganzen Region rund um Spandau und Charlottenburg-Nord. Und es waren da nicht wenige, die der Einladung folgten, um den Siemensturm zu besteigen und natürlich etwas Kaffee sowie ein Stückchen Kuchen zu genießen.

Michael Müller diskutiert engagiert

SPD Entdecker Tag Siemensstadt (15)

Das Bürgerbüro im Quellweg war dann auch schon deutlich vor dem 16 Uhr-Beginn gut gefüllt, Plätze waren am Ende alle belegt und der Regierende Bürgermeister Michael Müller wurde mit einem warmen Applaus begrüßt. Zuvor hatte schon der „Lokalmatador“ Daniel Buchholz für gute Laune und die Verköstigung gesorgt.

Daniel Buchholz hat volles Haus und gut Lachen

SPD Entdecker Tag Siemensstadt (12)

Nach einer kurzen Ansprache vor allen Gästen gab es noch die Gelegenheit für ein bisschen Small-Talk oder kurze Gespräche in der Gruppe, nach der Verabschiedung von Müller gegen 17 Uhr wartete nämlich schon das nächste Highlight für angemeldete Besucher: Die Begehung des Siemensturmes nahe dem Bürgerbüro.

Der Siemensturm war das Objekt der Begierde

SPD Entdecker Tag Siemensstadt (18)

Die kleine „Reisegruppe“ traf sich nach Kaffee und Kuchen bei der SPD und wollte dann das Gleiche wie die Sozialdemokraten bei der Wahl in der Hauptstadt: Nach oben und Höhenluft schnuppern, dazu muss die SPD noch im Wahlkampf mächtig auf die Tube drücken und die Gäste am Dienstag aber nur etwas über 200 Stufen auf den Treppen steigen.

Enge Wendeltreppen im Siemensturm

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Vor dem Aufstieg und auch zwischendurch wurden interessante Informationen und Hintergründe zu Siemens und der dort entstandenen Stadt rund um das Werk mitgeteilt, alle hörten aufmerksam zu und genossen diese exklusive Führung. Den ersten Abschnitt haben wir mit dem Fahrstuhl zurückgelegt, aber in der zweiten Hälfte war dann schon etwas Sportlichkeit und natürlich Schwindelfreiheit gefragt.

Stufe für Stufe ging es hoch hinaus

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Die SPD sorgt also im doppelten Sinne für Bewegung und das gilt im Grunde auch für das gesamte Jahr, wo regelmäßig Veranstaltungen im Bürgerbüro stattfinden und man seinen Abgeordneten treffen kann. Jetzt trifft man aber oben erstmal auf einen wunderbaren Ausblick bei für diesen Ausflug perfektem Wetter: Nicht zu heiß oder kalt und gute Sicht!

Blick aus der Vogelperspektive auf die Siemensstadt

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Insgesamt hatten wir eine gute Stunde Zeit in unserer Funktion als Entdecker, denn für uns hat die SPD das ganze ja organisiert und man muss wirklich sagen, dass die Mischung aus Erlebnis und Information gelungen war und durchaus Appetit auf mehr gemacht hat. Denn in etwas entspannterer Atmosphäre spricht es sich leichter und man kann mal seine Probleme loswerden, was vielen Bürgerinnen und Bürgern sicherlich gut tut.

Hier Jungfernheide und Siemensstadt im Panorama

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Zurück zur Spitze des Siemensturmes: Schäfchenwolken und eine super Sicht nach allen Seiten machten ganz oben auf der Plattform den Aufenthalt zum Genuss und so wurde bei Fotos und Videos nicht nur über Politik gefachsimpelt. Die Blicke gingen Richtung Spandau oder auch zur Jungfernheide, wo der dahinterliegende Flughaden Tegel so naheliegend wirkte.

Die alte S-Bahn-Brücke ist ein begehrtes Fotomotiv

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Aber auch weiter rum auf dem Siemensturm, wenn die Augen den Teufelsberg fanden oder den „langen Lulatsch“ – es war irgendwie total abwechslungsreich und auch die Sicht auf die City Ost war nicht vernebelt. Am besten für alle Beteiligten war aber die Siemsstadt aus der Vogelperspektive, weil man ja seinen Kiez kennt und beschreiben kann, wo man wohnt und außerdem ist der Blick auf die charakteristische Anordnung der Wohnhäuser absolut bemerkenswert.

Kleine Skyline Potsdamer Platz mit Siegessäule

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Alles in allem hat es allen wirklich Spaß gemacht und man verbindet mit diesem Nachmittag auf jeden Fall ein positives Erlebnis, welches von der SPD organisiert wurde. Für ganz Hartgesottene ging es dann noch mit Karaoke weiter, ich zog es dann aber vor, mit meinen positiven Gedanken nach einem harten Arbeitstag den Heimweg anzutreten. Ich sage Danke!

Danke SPD für den Entdecker-Tag mit Siemensturm und Michael Müller

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Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung

Wer sich bei einer Reise in die Hauptstadt mit Glücksspielen ein wenig vergnügen will, sollte einen Besuch in einer der Spielbanken in Berlin einplanen

Bei einem Aufenthalt in der Hauptstadt lohnt sich der Besuch in einer der Spielbanken in Berlin, wo tolle Unterhaltung und viele Gewinne locken.

Spielbanken in Berlin

In den Spielbanken in Berlin haben Besucher schon seit vielen Jahren die Chance, sich ein wenig unterhalten zu lassen. Vor allem in den letzten Jahren haben sich die Häuser trotz der zunehmenden Konkurrenz durch Online-Casions zu einem sehr populären Ziel für Glücksspielfans entwickelt. Im Jahr 2015 haben die Verantwortlichen des Casinos mit insgesamt fünf Standorten in der Stadt es sogar geschafft, zur Spielbank mit dem höchsten Umsatz in Deutschland zu werden. Insgesamt lag der Umsatz bei über 67 Millionen Euro, die hier in Form von Einsätzen durch die Spieler platziert wurden, etwa zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2014. Vor allem werden die Einnahmen am größten Standort direkt am Potsdamer Platz gemacht, mehr als 41 Millionen Euro wurden allein dort umgesetzt.

Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung
Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung

Urlauber, die sich einige Tage lang in Berlin aufhalten und die sich für Glücksspiele begeistern, sollten einen Besuch in der Spielbank Berlin auf jeden Fall planen. An den fünf Standorten gibt es verschiedene Alternativen und Schwerpunkte, die sowohl für kleinere als auch für größere Einsätze passende Varianten bieten. Vor allem am Potsdamer Platz, direkt neben der ehemaligen Mauer, begeistern zudem die Architektur und die Dekoration des Gebäudes. Dort finden sich spielbezogene Motive im Grafitti-Stil, die selbst die Tourismusinformation „Visit Berlin“ auf der eigenen Website erwähnt.

Neben den typischen Glücksspielen wie Blackjack oder Roulette findet man in den fünf Filialen der Spielbanken in Berlin auch viele Spielautomaten, an denen man auf die Jagd nach Gewinnen gehen kann. Damit ist das Portfolio allerdings noch lange nicht erschöpft. Es gibt nämlich auch viele spezielle Angebote, mit denen die Verantwortlichen auch neue Zielgruppen anzusprechen und für das Casino zu begeistern. Unter anderem gibt es ein sehr umfangreiches Programm mit Pokerturnieren, von denen es praktisch jede Woche mehrere gibt. Man muss allerdings nicht über viel Erfahrung am Pokertisch verfügen, um daran teilzunehmen. Sogar für Einsteiger finden sich hier die passenden Varianten mit vergleichsweise kleinen Einsätzen.

Spielbank Berlin

Ein weiterer Aspekt, der für einen kleinen Abstecher in eine der Spielbanken in Berlin spricht, sind die vielen Rundum-Pakete, die Besucher hier finden. Beispielsweise gibt es das Welcome Package, das abgesehen vom Eintritt in das Casino auch die Getränke oder ein Abendessen und selbstverständlich einige Glücksjetons für Einsätze bei den Spielen bietet. Davon abgesehen gibt es noch einige andere Alternativen, die einmalige Besucher ebenso wie erfahrene Spieler ansprechen. Mit diesen Paketen kann man also nicht nur die Faszination des Glücksspiels in einem echten Casino erleben, zudem gibt es einen sehr unterhaltsamen Abend, an den man sich bestimmt noch lange erinnern wird.

Fans von Glücksspielen können natürlich nicht immer ganz leicht einen Abstecher in eine der Spielbanken in Berlin oder zu einem anderen Casino in der Nähe planen. Aus diesem Grund ist die Anmeldung bei einem Anbieter im Internet, wo ebenfalls viele Spiele angeboten werden, ebenfalls interessant. Beispielsweise finden sich unter onlinecasinospiele24.de eine Reihe von Informationen zu Glücksspielen allgemein und zu den Angeboten, bei denen man sich aktuell den einen oder anderen Bonus sichern kann. Die Website bietet zudem eine Reihe von Tipps und Tricks rund um verschiedene Spiele im Internet.

Bei „superpets“ ging es um Haustiere

Bei dem Titel und was heutzutage alles „super“ ist, musste ich erstmal googlen, was nun wieder diese Superpets sind. Das ist also kein neues Reinigungsmittel und auch kein neues Online-Game und schon gar nicht ist ein Superpet ein neues Monster für das Spiel Pokemon Go – nein, SAT.1 hat sich bei der Show nur nicht an einen deutschen Titel getraut. Einerseits wird von Politikern wie jetzt dem Baden-Württembergischen Verbraucherschutzminister Peter Hauk mehr „Deutsch“ gefordert, andererseits verenglischen wir alles zwecks vermeintlich besserem Klang. Sprache wird sich immer kulturell an die Gegebenheiten anpassen – aber SAT.1 möchte ja möglichst viele Zuschauer auch schon vorher ansprechen, das macht man am besten mit einem schlagkräftigen Titel. Aber nun hat man sich mit dem Untertitel „Die talentiertesten Tiere der Welt“ ganz gut gerettet und es erklärt eben auch, um was es geht.

Das Show-Konzept konnte man schon erahnen, natürlich ging es um Haustierchen, die mehr oder minder sensationelle Kunststücke vollbrachten mit im Nachhinein eher wenig Überraschungspotenzial. Dass es Hunde gibt, die balancieren können oder sechs Enten durch ein Parkour leiten – hat man gefühlt alles schon gesehen. Trotzdem war der für viele Themen anwendbare Mix aus Live-Show, Filmbeiträgen und Moderation kurzweilig und unterhaltsam.

Die unvermeidbare Jury bestand aus Michelle Hunziker, Lutz van der Horst und Felix Neureuther – alle hatten sich schon irgendwann zum Thema Hund, Katze, Maus geäußert, sind sympathisch und können mehr als einen Satz geradeaus sagen. Daher als Jury geeignet und Michelle hatte sich sogar mit einem Chihuahua auf Fachgespräche eingelassen. Als Moderator machte Wayne Carpendale eine gute Figur, aber bei so einer durchgeplanten Show kann man auch nicht so viel falsch machen und mit Frank Buschmann als Stimme aus dem Off begab man sich ebenfalls auf sicheres Gewässer.

Alles in allem gelungene Abendunterhaltung, die ich mir als Aufnahme an einem Vormittag gegönnt habe und die mir ab und zu auch wirklich mal ein Schmunzler entlocken konnte. Etwas frecher, etwas gewagter könnten manche Vorführungen noch sein – anderersdeits sind es eben Tiere und da muss man es nicht so übertreiben mit dem Ernsthaftigkeitsfaktor.