SPD Entdecker-Tag mit Michael Müller in Siemensstadt

Wie kann man als halbwegs politisch interessierter Mensch nach Feierabend sowohl Kontakt erhalten zu den Lokalpolitikern als auch mal Höhenluft schnuppern und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, mal hautnah erleben? So etwas ging zum Beispiel beim SPD Entdecker-Tag in Siemensstadt am Dienstag, den 23. August 2016

Michael Müller und Daniel Buchholz mit SPD-Wahlkämpferin in der Mitte

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An diesem Tag empfingen der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz und Michael Müller ihre Bürger aus Haselhorst, Siemensstadt oder auch der ganzen Region rund um Spandau und Charlottenburg-Nord. Und es waren da nicht wenige, die der Einladung folgten, um den Siemensturm zu besteigen und natürlich etwas Kaffee sowie ein Stückchen Kuchen zu genießen.

Michael Müller diskutiert engagiert

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Das Bürgerbüro im Quellweg war dann auch schon deutlich vor dem 16 Uhr-Beginn gut gefüllt, Plätze waren am Ende alle belegt und der Regierende Bürgermeister Michael Müller wurde mit einem warmen Applaus begrüßt. Zuvor hatte schon der „Lokalmatador“ Daniel Buchholz für gute Laune und die Verköstigung gesorgt.

Daniel Buchholz hat volles Haus und gut Lachen

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Nach einer kurzen Ansprache vor allen Gästen gab es noch die Gelegenheit für ein bisschen Small-Talk oder kurze Gespräche in der Gruppe, nach der Verabschiedung von Müller gegen 17 Uhr wartete nämlich schon das nächste Highlight für angemeldete Besucher: Die Begehung des Siemensturmes nahe dem Bürgerbüro.

Der Siemensturm war das Objekt der Begierde

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Die kleine „Reisegruppe“ traf sich nach Kaffee und Kuchen bei der SPD und wollte dann das Gleiche wie die Sozialdemokraten bei der Wahl in der Hauptstadt: Nach oben und Höhenluft schnuppern, dazu muss die SPD noch im Wahlkampf mächtig auf die Tube drücken und die Gäste am Dienstag aber nur etwas über 200 Stufen auf den Treppen steigen.

Enge Wendeltreppen im Siemensturm

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Vor dem Aufstieg und auch zwischendurch wurden interessante Informationen und Hintergründe zu Siemens und der dort entstandenen Stadt rund um das Werk mitgeteilt, alle hörten aufmerksam zu und genossen diese exklusive Führung. Den ersten Abschnitt haben wir mit dem Fahrstuhl zurückgelegt, aber in der zweiten Hälfte war dann schon etwas Sportlichkeit und natürlich Schwindelfreiheit gefragt.

Stufe für Stufe ging es hoch hinaus

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Die SPD sorgt also im doppelten Sinne für Bewegung und das gilt im Grunde auch für das gesamte Jahr, wo regelmäßig Veranstaltungen im Bürgerbüro stattfinden und man seinen Abgeordneten treffen kann. Jetzt trifft man aber oben erstmal auf einen wunderbaren Ausblick bei für diesen Ausflug perfektem Wetter: Nicht zu heiß oder kalt und gute Sicht!

Blick aus der Vogelperspektive auf die Siemensstadt

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Insgesamt hatten wir eine gute Stunde Zeit in unserer Funktion als Entdecker, denn für uns hat die SPD das ganze ja organisiert und man muss wirklich sagen, dass die Mischung aus Erlebnis und Information gelungen war und durchaus Appetit auf mehr gemacht hat. Denn in etwas entspannterer Atmosphäre spricht es sich leichter und man kann mal seine Probleme loswerden, was vielen Bürgerinnen und Bürgern sicherlich gut tut.

Hier Jungfernheide und Siemensstadt im Panorama

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Zurück zur Spitze des Siemensturmes: Schäfchenwolken und eine super Sicht nach allen Seiten machten ganz oben auf der Plattform den Aufenthalt zum Genuss und so wurde bei Fotos und Videos nicht nur über Politik gefachsimpelt. Die Blicke gingen Richtung Spandau oder auch zur Jungfernheide, wo der dahinterliegende Flughaden Tegel so naheliegend wirkte.

Die alte S-Bahn-Brücke ist ein begehrtes Fotomotiv

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Aber auch weiter rum auf dem Siemensturm, wenn die Augen den Teufelsberg fanden oder den „langen Lulatsch“ – es war irgendwie total abwechslungsreich und auch die Sicht auf die City Ost war nicht vernebelt. Am besten für alle Beteiligten war aber die Siemsstadt aus der Vogelperspektive, weil man ja seinen Kiez kennt und beschreiben kann, wo man wohnt und außerdem ist der Blick auf die charakteristische Anordnung der Wohnhäuser absolut bemerkenswert.

Kleine Skyline Potsdamer Platz mit Siegessäule

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Alles in allem hat es allen wirklich Spaß gemacht und man verbindet mit diesem Nachmittag auf jeden Fall ein positives Erlebnis, welches von der SPD organisiert wurde. Für ganz Hartgesottene ging es dann noch mit Karaoke weiter, ich zog es dann aber vor, mit meinen positiven Gedanken nach einem harten Arbeitstag den Heimweg anzutreten. Ich sage Danke!

Danke SPD für den Entdecker-Tag mit Siemensturm und Michael Müller

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Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung

Wer sich bei einer Reise in die Hauptstadt mit Glücksspielen ein wenig vergnügen will, sollte einen Besuch in einer der Spielbanken in Berlin einplanen

Bei einem Aufenthalt in der Hauptstadt lohnt sich der Besuch in einer der Spielbanken in Berlin, wo tolle Unterhaltung und viele Gewinne locken.

Spielbanken in Berlin

In den Spielbanken in Berlin haben Besucher schon seit vielen Jahren die Chance, sich ein wenig unterhalten zu lassen. Vor allem in den letzten Jahren haben sich die Häuser trotz der zunehmenden Konkurrenz durch Online-Casions zu einem sehr populären Ziel für Glücksspielfans entwickelt. Im Jahr 2015 haben die Verantwortlichen des Casinos mit insgesamt fünf Standorten in der Stadt es sogar geschafft, zur Spielbank mit dem höchsten Umsatz in Deutschland zu werden. Insgesamt lag der Umsatz bei über 67 Millionen Euro, die hier in Form von Einsätzen durch die Spieler platziert wurden, etwa zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2014. Vor allem werden die Einnahmen am größten Standort direkt am Potsdamer Platz gemacht, mehr als 41 Millionen Euro wurden allein dort umgesetzt.

Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung
Spielbanken in Berlin sorgen für spannende Unterhaltung

Urlauber, die sich einige Tage lang in Berlin aufhalten und die sich für Glücksspiele begeistern, sollten einen Besuch in der Spielbank Berlin auf jeden Fall planen. An den fünf Standorten gibt es verschiedene Alternativen und Schwerpunkte, die sowohl für kleinere als auch für größere Einsätze passende Varianten bieten. Vor allem am Potsdamer Platz, direkt neben der ehemaligen Mauer, begeistern zudem die Architektur und die Dekoration des Gebäudes. Dort finden sich spielbezogene Motive im Grafitti-Stil, die selbst die Tourismusinformation „Visit Berlin“ auf der eigenen Website erwähnt.

Neben den typischen Glücksspielen wie Blackjack oder Roulette findet man in den fünf Filialen der Spielbanken in Berlin auch viele Spielautomaten, an denen man auf die Jagd nach Gewinnen gehen kann. Damit ist das Portfolio allerdings noch lange nicht erschöpft. Es gibt nämlich auch viele spezielle Angebote, mit denen die Verantwortlichen auch neue Zielgruppen anzusprechen und für das Casino zu begeistern. Unter anderem gibt es ein sehr umfangreiches Programm mit Pokerturnieren, von denen es praktisch jede Woche mehrere gibt. Man muss allerdings nicht über viel Erfahrung am Pokertisch verfügen, um daran teilzunehmen. Sogar für Einsteiger finden sich hier die passenden Varianten mit vergleichsweise kleinen Einsätzen.

Spielbank Berlin

Ein weiterer Aspekt, der für einen kleinen Abstecher in eine der Spielbanken in Berlin spricht, sind die vielen Rundum-Pakete, die Besucher hier finden. Beispielsweise gibt es das Welcome Package, das abgesehen vom Eintritt in das Casino auch die Getränke oder ein Abendessen und selbstverständlich einige Glücksjetons für Einsätze bei den Spielen bietet. Davon abgesehen gibt es noch einige andere Alternativen, die einmalige Besucher ebenso wie erfahrene Spieler ansprechen. Mit diesen Paketen kann man also nicht nur die Faszination des Glücksspiels in einem echten Casino erleben, zudem gibt es einen sehr unterhaltsamen Abend, an den man sich bestimmt noch lange erinnern wird.

Fans von Glücksspielen können natürlich nicht immer ganz leicht einen Abstecher in eine der Spielbanken in Berlin oder zu einem anderen Casino in der Nähe planen. Aus diesem Grund ist die Anmeldung bei einem Anbieter im Internet, wo ebenfalls viele Spiele angeboten werden, ebenfalls interessant. Beispielsweise finden sich unter onlinecasinospiele24.de eine Reihe von Informationen zu Glücksspielen allgemein und zu den Angeboten, bei denen man sich aktuell den einen oder anderen Bonus sichern kann. Die Website bietet zudem eine Reihe von Tipps und Tricks rund um verschiedene Spiele im Internet.

Bei „superpets“ ging es um Haustiere

Bei dem Titel und was heutzutage alles „super“ ist, musste ich erstmal googlen, was nun wieder diese Superpets sind. Das ist also kein neues Reinigungsmittel und auch kein neues Online-Game und schon gar nicht ist ein Superpet ein neues Monster für das Spiel Pokemon Go – nein, SAT.1 hat sich bei der Show nur nicht an einen deutschen Titel getraut. Einerseits wird von Politikern wie jetzt dem Baden-Württembergischen Verbraucherschutzminister Peter Hauk mehr „Deutsch“ gefordert, andererseits verenglischen wir alles zwecks vermeintlich besserem Klang. Sprache wird sich immer kulturell an die Gegebenheiten anpassen – aber SAT.1 möchte ja möglichst viele Zuschauer auch schon vorher ansprechen, das macht man am besten mit einem schlagkräftigen Titel. Aber nun hat man sich mit dem Untertitel „Die talentiertesten Tiere der Welt“ ganz gut gerettet und es erklärt eben auch, um was es geht.

Das Show-Konzept konnte man schon erahnen, natürlich ging es um Haustierchen, die mehr oder minder sensationelle Kunststücke vollbrachten mit im Nachhinein eher wenig Überraschungspotenzial. Dass es Hunde gibt, die balancieren können oder sechs Enten durch ein Parkour leiten – hat man gefühlt alles schon gesehen. Trotzdem war der für viele Themen anwendbare Mix aus Live-Show, Filmbeiträgen und Moderation kurzweilig und unterhaltsam.

Die unvermeidbare Jury bestand aus Michelle Hunziker, Lutz van der Horst und Felix Neureuther – alle hatten sich schon irgendwann zum Thema Hund, Katze, Maus geäußert, sind sympathisch und können mehr als einen Satz geradeaus sagen. Daher als Jury geeignet und Michelle hatte sich sogar mit einem Chihuahua auf Fachgespräche eingelassen. Als Moderator machte Wayne Carpendale eine gute Figur, aber bei so einer durchgeplanten Show kann man auch nicht so viel falsch machen und mit Frank Buschmann als Stimme aus dem Off begab man sich ebenfalls auf sicheres Gewässer.

Alles in allem gelungene Abendunterhaltung, die ich mir als Aufnahme an einem Vormittag gegönnt habe und die mir ab und zu auch wirklich mal ein Schmunzler entlocken konnte. Etwas frecher, etwas gewagter könnten manche Vorführungen noch sein – anderersdeits sind es eben Tiere und da muss man es nicht so übertreiben mit dem Ernsthaftigkeitsfaktor.

Nach Amoklauf: Nicht überhitzen

Also von mir aus muss nicht wirklich eine Talkshow ihre Sommerpause unterbrechen und hektisch wie jetzt nach der Wahnsinnstat im OEZ München sofort wieder Experten, Betroffene und Politiker zu Wort kommen lassen. Im Falle der ARD -dem selbsternannten „Ersten“- hätte es mir schon gereicht, wenn man am Freitag direkt die Sportübertragung des Frauen-Freundschaftsspiels Deutschland gegen Ghana beim Stand von 9:0 unterbrochen hätte und seine Arbeit getan hätte. Man spürte aber deutlich, dass die Systeme auf Wochenende runtergefahren waren und erst nach und nach in den Krisenmodus geschaltet werden konnte. Jetzt noch auf den abgefahrenen Zug aufzuspringen in Form eines „Hart aber fair extra“ halte ich schlichtweg für übertrieben, weil es nach den bisherigen Erkenntnissen keine politisch motivierte Tat war und man daher jede Woche mit anderer Gewichtung einen Extra-Talk machen könnte. Macht man aber nicht, man hat sich für den Sommer-Modus entschieden und hätte meiner Ansicht nach auch dabei bleiben sollen.

Das richtige Maß der Berichterstattung

Die Tat an sich ist schlimm und die Medien sollten in erster Linie diese nutzen, um über das richtige Maß der Berichterstattung nachzudenken. Zwei Stunden heiße Luft senden, nur um „live“ zu sein erscheint mir genauso falsch wie ob des Faktors Ungewissheit in der frühen Phase das fast komplett auszublenden. Jetzt aber sollte man das tun, was auch von der Bevölkerung immer gefordert wird: Nämlich das normale Leben so weiterführen, wie es bei Anschlägen sehr gerne und mantraartig immer wiederholt wird. Das ist zwar so, als würde man bei einem Spaziergang den Regen so lange ignorieren, bis man pudelnass ist – nur, um den Regenschirm nicht aufspannen zu müssen („Ich habe den Schirm nicht gebraucht!“), aber so wird einem dass ja stets empfohlen.

Der gesunde Mittelweg ist wohl die Lösung

Dabei sollte wir hier genauso etwas mehr die Antennen ausfahren wie in anderen Situationen die Herdplatte nicht aufs Maximum zu stellen. Ein gesunder Mittelweg ist wie so oft die Lösung, nicht zuletzt deswegen wurde auch der Münchner Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins so in den Himmel gehoben wegen seiner analytischen Art und Renate Künast in die Hölle geschickt wegen ihrem vorschnellen Tweet auf Twitter. So also sollten wir uns bewegen, um nicht zu viel Raum den Spekulanten eigener „News“ und anderen Wichtigtuern zu überlassen. Nicht die Nachrichten werden immer schlimmer, sondern das Tempo, welches uns mit immer neuen Updates und Nachrichten jagen soil. Und dagegen kann jeder Ruhe, Besonnenheit und gesunden Menschenverstand dagegensetzen. Wenn man will.

 

Quelle: Nach Amoklauf: Plasberg darf am Sonntag ran – DWDL.de

Unfall auf Frankfurter Allee

Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Mittwoch, den 20. Juli 2016 auf der Frankfurter Allee. Beteiligt waren ein Sattelzug und ein Motorrad, wobei der LKW durch die Kollision in Brand geraten war. Zur Mittgaszeit konnte man die schwarze Rauchwolke von dem Feuer-Unfall weit über das Areal der Frankfurter Allee sehen. Hier der Bericht auf rbb Panorama

Rauchwolke Berlin Unfall
Die Rauchwolke vom Unfall auf der Frankfurter Allee aus Sicht in Höhe der Mercedes Benz Arena

Zeitnah waren Rettungskräfte dort und die Aktivitäten mit der Rettung hatten eine umfangreiche Sperrung zur Folge, die Polizei hatte das Areal zwischen U-Bahnhof Frankfurter Allee und U-Bahnhof Magdalenenstraße zu beiden Seiten gesperrt. Die Aufräumarbeiten und die Analyse des Unfallhergangs dauerte bis in den frühen Abend, aber einen solch schweren Unfall gibt es auch zum Glück nicht alle Tage.

Polizei Frankfurter Allee
Weiträumig wurde der Unfallort um die Frankfurter Allee gesperrt

Es bleibt natürlich zu hoffen, dass es sowohl dem verletzten Motorradfahrer als auch dem Fahrer des Sattelzuges bald wieder besser geht und die Vorgänge rund um den Unfall in der Frankfurter Allee aufgeklärt werden. Da sind die Behinderungen bis tief hinein in die Nebensraßen und die Warschauer Straße  sicherlich ein verschmerzbares Übel.

Auto Unfallforschung
Ein Fahrzeug des Teams Unfallforschung trifft ein

Hier noch ein kurzes Video von der Unfallstelle:

Ein Fest in Tegel ohne WC

Mal wieder war ja das berühmte Hafenfest in Tegel und gefühlt ganz Reinickendorf war vor Ort, dazu noch ein bisschen Spandau und wenn man gesehen hat was da an Menschen nach dem Feuerwerk weggegangen ist, noch jede Menge mehr aus ganz Berlin. Und das auch völlig zurecht, denn der gute Ruf dieses Festes ist weit über den Norden Berlins bekannt und da darf es nicht wundern, dass da genügend Besucher den Abend verbringen.

Vor, während und nach dem Tegel-Fest ist nix mit WC

Wir waren ebenfalls zuvor noch komplett in einem anderen Teil von Berlin und hatten uns das als Ziel für den Abend nach einem tollen Ausflugstag ausgedacht. Mein Problem fing allerdings schon an, als ich nach 45 Minuten Anfahrt noch mal schnell eben irgendwo in Alt-Tegel Nahe dem gleichnamigen U-Bahnhof auf ein WC wollte. Die dortigen City-Toiletten waren schon gut frequentiert und was im C & A abging, wusste ich noch aus dem vergangenen Jahr.

Von Alt-Tegel bis zur Greenwichpromenade kein Klo

Also wohl oder übel gute Miene zum bösen Spiel gemacht und aber auf dem Weg zur großen Bühne in der Mitte der Greenwichpromenade nochmal links wie rechts geschaut, ob sich da nicht irgendwas „machen“ ließe im wahrsten Sinne des Wortes. Jedoch war eben alles voll mit Menschen und irgendwie würde es schon gehen, außerdem dind ja dann dort auch die beliebten Dixies oder andere Wagen. Ist ja schließlich groß alles und genügend Leute da, die ausreichend Getränke zu sich nehmen und daher ebenfalls irgendwann und so weiter.

Sechseerbrücke abends beim Hafenfest
Schnell über die Sechserbrücke, vom Hafenfest Tegel rüber….

Doch weit, weit gefehlt. Rechts abgebogen Richtung dem Kölsch-Stand am Ende der Promenade und erstmal ein paar Bierchens geordert und bekommen. Dann kling kling Prostata danke nächste bitte. Für eine kurze Phase hatte ich schon mein kleines urinales Problem vergessen, doch durch die regelmäßige Zufuhr weiteren Gerstensaftes wurde das eben eher größer und immer dringlicher. In der Zwischenzeit hatten andere ebenfalls das Problem, kamen eine halbe Stunde später wieder wegen der Wartezeit oder sind vielleicht für immer verschollen?

Man muss sich beim Hafenfest in die Büsche schlagen

Das Pinkel-Problem musste ich dann erstmal so lösen, dass ich weit und noch weiter gelaufen bin ohne Wartezeit und so konnte ich mich in einem fast naheliegenden Grünbereich über der Sechserbrücke retten, um mich dahinter irgendwo zu erleichtern. Ich bin ein erwachsener Mensch über 45 Jahre und mir war das aber peinlich, mich da so hinzustellen. Wie mag es erst den anderen gehen, die ob dieser Bedenken weiter die Backen zusammenkneifen und einfach nicht gehen. Oder man muss es als sportliche Herausforderung und Training für die Blse nehmen, auf das Hafenfest in Tegel zu gehen ohne Aussicht auf einigermaßen komfortablem Wasserlassen.

Veranstalter machen Dienst nach Vorschrift

Mal im Ernst: Kann man nicht als Veranstalter einfach genügend Flächen für solche WC´s einplanen? Die wollen alle immer, dass wir immer schön saufen und fressen – aber wenn es um das Gegenteil geht, da scheint es wirklich Schwierigkeiten zu geben, für einen vernünftigen Service zu sorgen und seinen Kunden eine ellenlange Warteschlange zu ersparen. Von eventuellen großen Geschäften möchte ich erst gar nicht sprechen und es wäre schön, wenn diese unwürdigen Umstände im 21. Jahrhundert mal irgendwann beseitigt werden. Wir dürfen auch nicht vergessen, die Straßenfest-Generation wird auch immer älter und die können nicht alle mal eben an den Baum. Oder an den Tegeler See…..

Feuerwehr ruft und alle kommen

Sonst ist es ja eher umgekehrt, die Menschen rufen die Feuerwehr wenn sie in Not sind – diesmal war es andersherum, weil die Feuerwehr gerufen hat mit der Einladung zum Tag der offenen Tür in Siemensstadt. Trotz des etwas trüben Wetters kamen Tausende, um sich über die Arbeit der Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten zu informieren oder auch um den vielen kleinen Kindern ein bisschen Spaß zu bereiten.

Feuerwehr Siemensstadt
Die Berliner Feuerwehr lud ein

Denn vieles geht ja hier in der frühen Jugend über den Spaßfaktor und für die Kids wurde ja wirklich reichlich Programm aufgefahren. Zum Beispiel konnten sich die Kleinsten am Wasserschlauch probieren….

Kids üben Löschen
„Ich will Feuerwehrmann werden“ rief schon immer der kleine Drache

…….um ein bestimmtes Ziel zu treffen oder auch um einen möglichen Brand zu löschen.

Kind lernt Feuer löschen
Die Expertin erklärt dem Nachwuchs Ziel und Aufgabe

Wer seinen persönlichen Brand zu löschen hatte, bekam an einem der zahlreichen Stände etwas zu Trinken oder für den Appetit zum Mittag auch reichlich an Essbarem. Im Vordergrund standen aber auch Vorführungen für die Rettung nach Unfällen….

Seitenöffnung PKW
Hier wurde eindrucksvoll vorgeführt, wie die Rettungskräfte ein PKW öffnen mit schwerem Gerät

….oder der Einsatz von Suchhunden.

Einsatz auf vier Pfoten - der Suchhund
Dieser Suchhund von Deutschen Roten Kreuz ist für das Auffinden von Personen ausgebildet

Das Gelände war auf jeden Fall prall gefüllt vom Publikum und es gab auch einige Vorführungen auf der Bühne und auch dort Interviews sowie Informationen zum möglicherweise künftigen Beruf, was es hierbei zu beachten gilt und welche Eigenschaften das Berufsbild eines Feuerwehrmannes oder einer Feuerwehrfrau erfordert.

Bühne Feuerwehr Berlin
Informationen zum Beruf bei der Feuerwehr in Interviews

Der Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr in Siemensstadt hat sich also auf jeden Fall für beide Seiten gelohnt, so stößt man auf beiderseitiges Interesse und lernt einige Vorgänge besser zu verstehen. Bleibt also zu hoffen, dass der Nachwuchs auch bei der Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten nicht nachlässt, dafür sind diese Dienste viel zu wichtig in der Vergangenheit, der Gegenwart und wohl auch erst recht in der Zukunft.

Feuerwehr alt
Historischer Feuerwehrwagen

Ich unterstütze jederzeit und gerne immer auch gerade die Feuerwehr, weil sie trotz ihres heldenhaften Berufes nicht überall eine gute Lobby hat. Daher sollte auf jeden Fall für eine faire und gerechte Bezahlung der hauptamtlich tätigen Menschen bei der Feuerwehr gesorgt werden und aus dieser gesunden Struktur kann sich auch die Freiwillige Feuerwehr mit ihrer Jugend weiter entwickeln.

Infos von der Feuerwehr
Jede Menge Infos zum Lesen und Mitnehmen gab es in der Halle für die Besucher

So ein Tag der offenen Tür wie jetzt hier in Siemensstadt kann sehr gut die volle Bandbreite der einsetzbaren Möglichkeiten im Katastrophenfall bis hinunter zu kleinen Unfällen aufzeigen und war mit dem gesamten Mix sehr erkenntnisreich und dabei unterhaltsam. Vielen Dank also an alle Organisatoren und Helferlein im Vorder- wie auch im Hintergrund.

Motorrad Feuerwehr
Beliebtes Fotoobjekt mit dem Nachwuchs waren die Motorräder

Pokemon Go versus News

Bis zum Sonntag wurden den Usern immer wieder die Bilder der Fußball-EM ins Hirn geprügelt und „König Fußabll“ war an allererster Stelle, nun also Nizza mit den Nachrichten vom Attentat. In den paar Tagen dazwischen war der Start des Smartphone-Games Pokemon Go in den Schlagzeilen, da musste man als Bundesregierung schon gewaltig laut klopfen, um sich beim geneigten und nicht urlaubenden Publikum Gehör zu verschaffen. Jetzt denken manchen Menschen, man lese nur noch etwas über Pokemon hier, Pokemon da – eventuell konsumiert man also die falschen Medien?

Ich kann dann auch nochmal sagen, dass ich solche Empfindung weder bei mir, noch bei „meinen“ Kontakten auf Facebook, Twitter oder anderen sozialen Netzwerken so nachvollziehen kann. Wie übrigens oft nach solch schrecklichen Vorfällen. Eventuell achtet man mehr auf Pokemon, weil einen das stört… keine Ahnung. In den Medien dürften auch dort die Berichte aus Nizza Vorrang haben und auf Twitter und, na eigentlich alles was so kommuniziert und publiziert. Sei es Mensch oder Medium.

Wir leben in einer politisch spannenden Zeit und wenn sich bestimmte TV-Sender in ihren Alltagstrott flüchten oder nachts gar nicht berichten, während n-tv als kommerzieller Sender sofort on air war, dann finde ich das schon bedenklich. Wie unpolitisch die Menschen in der Welt geworden sind. Die globale Politik greift immer mehr in den Alltag hinein und freut sich natürlich über Ablenkung, wie sich auch die Seele freut über positive Meldungen. Aber die Welt ist nicht so und darum hat man aus meiner Sicht die Pflicht, weiter informiert zu bleiben – ohne, dass man von dem Medien hetzt wird. In der Ruhe liegt die Kraft auch, um sich ein eigenes Urteil zu bilden oder aus dem Puzzle der Emotionen, der Fotos und bewegten Bilder nicht zu viele Einflüsse auf sich einströmen zu lassen. Dann ist zwischendurch auch mal Platz für Pokemon, für ein paar Minuten.

Das Sommerhaus der Stars auf RTL

So manche Kritik mag nicht positiv sein, aber es war verdammt nochmal etwas zur Unterhaltung und ich fand es kurzweilig. Durch die Prüfungen für alle traf den Blamage-Faktor jedes Paar und somit war das schonmal besser als im Dschungel, wo man sich immer nur auf einen fixiert. Ich schalte auf jeden Fall auch nächste Woche wieder ein und würde es auch anderen empfehlen, die solche Formate generell auch mögen. Durch den Rauswurf von Rocco/Heger sind auch noch nicht so abgenutzte Leute drin, die man sich noch nicht so „übersehen“ hat. Gibt Schlimmeres.

Thorsten Legath durfte samt Gattin als Erster einziehen, dann kam Hubert Kah mit Gemahlin und es folgten allerlei andere mehr oder minder eher Unbekannte, die man aber im Laufe der Staffel wohl noch kennenlernen wird. Gut okay, den „schönen René“ Weller kennen viele noch als Boxer und irgendwann war auch mal was mit seiner Frau im TV – aber das kann man sich ja auch nicht alles merken. Dann war da noch so ein TV-Immobilien-Makler, der schon mal gleich mit klaren Statements auf sich aufmerksam machte und eine sympathische Adlige, die auch Musik macht oder damit zu tun hat.

Man muss sich auch nicht alle merken, weil eh nach und nach rausnominiert wird – aber der Mittwoch bot auf RTL dann schon mal einen Aftakt mit einigen Knalleffekten, der mit der Rauswahl von Rocco Stark und Angelina Heger endete und somit auch dieses unwirkliche Verliebtengebrabbel aufhört und die Bühne frei ist für Erwachsenen-Konflikte. Damit geht es nämlich schon nächste Woche weiter und Freunde gepflegter Trash-Unterhaltung oder dieser Art von Shows können sich freuen.

POKÉMON GO erster Eindruck

Hier hat jemand schon Pokemon Go runtergeladen und erzählt in einem YouTube Video von seinen ersten Erfahrungen. Das Thema Pokemon Go wird Deutschland auf jeden Fall noch interessant werden, wenn die ersten Unfälle passieren oder Beziehungen daran zerbrechen. 😀

Die Verschmelzung von der realen Welt mit der virtuellen war ja schon lange ein Ziel und hiermit scheint ein kleiner Durchbruch geschafft, denn die Spieler bekommen teils Aufgaben mit Orten, die sie in der Wirklichkeit auch besuchen müssen ähnlich wie beim Geocaching. Dadurch entstehen natürlich wieder neue Verknüpfungen mit anderen Spielern, weil man unter Umständen am gleichen Platz ist und etwas gemeinsames erlebt.


Einfach mal das Video anschauen mit den sogenannten PokeStops, bei denen man wohl Punkte sammeln kann und mit der App auch zum Beispiel in Supermärkten ganz individuell die Pokemons erblicken kann. Anderswo ist die App jedenfalls ein richtiger Mega-Hype und die Server sind laut Ausasage von RTL schon mal zusammengebrochen. Und dabei steht der Start in diesem Sommer 2016 in Deutschland noch bevor mit einem der wichtigsten Märkte weltweit, aber lassen wir uns mal überraschen und schwelgen in der Vorfreude.

Ein bisschen Geschicklichkeit ist mit dem Handy auch vonnöten, um mit der App die Pokemons richtig zu steuern und zu finden, außerdem gilt es zu beachten, dass man mit seinem Smartphone einen enorm großen Akkuverbrauch durch die GPS-Funktion zum Übertragen des Aufenthaltsortes hat und mindestens einen Ersatzakku haben sollte – von den zusätzlichen Online-Kosten ganz zu schweigen. Das soll aber dem Spieltrieb keinen Abbruch tun und das Video auf YouTube mit dem Gameplay zu Pokemon macht halt auch echt Lust auf mehr.