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23 Apr |
Deutschland Cup 2011 – der Hattrick muss her Eishockey
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Deutschland Cup 2011 – der Hattrick muss her
Mit Spannung wird bereits der in München stattfindende Deutschland Cup 2011 erwartet. Zum 22. Mal kämpfen vier Eishockey-Spitzenteams darum, am Ende den Pokal stemmen zu dürfen. Aktuelle Sportnachrichten sehen vor allem die junge DEB-Mannschaft als Favoriten auf den Turniersieg. Es wäre das dritte Mal in Folge, dass die Deutschen gewinnen.
Das junge DEB-Team unter Führung des neuen Bundestrainers Jakob Koelliker ist heiß auf den Hattrick und möchte unbedingt auch in diesem Jahr den Pokal nach Hause holen. Dabei erwartet Deutschland mit den Teams aus den USA, der Schweiz und der Slowakei harte Gegner. Die US-Amerikaner verfügen über Spieler aus den Top-Ligen Europas und ehemalige NHL-Stars. Dabei hat das Team nur ein Ziel: Den Cup in Händen zu halten und nach Nordamerika zu holen.
Traditionell spannend sind auch die Spiele gegen die Eidgenossen aus der Schweiz. Das Team gilt als harter Konkurrent und möchte unter National-Trainer Sean Simpson unbedingt den dritten Titelgewinn nach 2001 und 2007 erreichen. Im Rahmen des Deutschland Cups zogen die Schweizer gegen die DEB-Auswahl in den vergangenen beiden Begegnungen stets den Kürzeren und gingen als Verlierer vom Eis. Das soll der ehemalige Meistercoach der München Barons in diesem Jahr ändern. Man ist heiß auf die Revanche im Schweizer Lager.
Und auch mit den Slowaken erwartet das DEB-Team einen harten Gegner. Die Osteuropäer haben nach der 3:4-Vorrundenniederlage bei der Heim-WM nämlich noch eine Rechnung mit den Deutschen offen. Dabei muss sich der Weltmeister des Jahres 2002 in München beweisen. Beim ersten internationalen Auftritt nach der Weltmeisterschaft im eigenen Land möchten die Slowaken unbedingt auf sich aufmerksam machen. Nicht weniger als der dritte Gewinn des Deutschland Cups gilt als Ziel der Mannschaft. Nachdem die Slowaken zuletzt vor sechs Jahren den Titel gewinnen konnten, soll es in diesem Jahr endlich wieder so weit sein.
Kein leichtes Spiel also für die Deutschen, die das Turnier insgesamt bereits vier Mal für sich entscheiden konnten. Schon einmal stand die DEB-Auswahl vor der gleichen Ausgangssituation mit zwei Turniererfolgen in Serie. Das war 1997. Und damals gewann ausgerechnet die Slowakei zum ersten Mal das Turnier. (Autor: Gastbeitrag) Anmerkung: Der Deutschland-Cup wird auch dieses Jahr vom 11. bis 13. November live von Sport1 im Fernsehen übertragen
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25 Jan |
Die wichtigsten Pokerturniere in Deutschland Glücksspiele
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Die wichtigsten Pokerturniere in Deutschland
Poker erlebt nicht erst seit dem Sieg von Pius Heinz beim Main Event der World Series of Poker in Las Vegas einen Boom. Nicht nur die staatlichen Casinos veranstalten regelmäßig Pokerturniere, auch internationale Turnierserien wie die EPT sind in Deutschland zu Gast.
Die European Poker Tour gehört sicher zu den beliebtesten Poker Touren in Deutschland. Gegründet im Jahr 2004 von John Duthie, zieht sich die Erfolgsserie der EPT bis heute unnachahmlich durch. Tausende Spieler haben bis dato an der EPT teilgenommen und Millionen an Preisgeldern wurden bis zum heutigen Tag ausbezahlt. Das Interesse an diesem Poker Turnier wächst von Jahr zu Jahr.
Viele EPT-Events werden für das Fernsehen aufgezeichnet und in der ganzen Welt gesendet. Der Finaltisch des Grand Final der siebten Saison wurde erstmals mit aufgedeckten Startkarten aufgezeichnet und gleichzeitig auf TV-Sendern in Europa, Russland und Kanada ausgestrahlt.
In Deutschland hat sich der Standort Berlin mittlerweile etabliert. Daran konnte auch der spektakuläre Raubüberfall 2010 nichts ändern, der die Premiere ordentlich verhagelte.
Das Tagesgeschäft abseits der staatlichen Casinos wird von einer Reihe von privaten Pokerturnier Veranstaltern besorgt. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen des deutschen Glücksspielstaatsvertrages sind private Turniere nur sehr bedingt möglich. Veranstalter wie DPM oder die Deutsche Pokerbundesliga geben ihr Bestes um den Pokersport auch in Deutschland zu pflegen und attraktive Events zu organisieren.
Die Casinos konzentrieren sich auf kleinere Turniere, weil Poker in Gesamtangebot einen untergeordneten Stellenwert einnimmt. Doch es gibt zum Glück Ausnahmen. Events wie die Westspiel Poker Tour oder die Schenefeld Open bieten dem Pokerfreund attraktive Preispools. So konnte man beim Finale der Westspiel Poker Tour 2011 einen nagelneuen Porsche Cayman R gewinnen.
Wer jedoch regelmäßig attraktive Events und ansprechende Preispools sucht ist gezwungen ins südliche Nachbarland Österreich auszuweichen. Private Poker Casinos wie das Concord Card Casino oder das Montesino in Wien ziehen die Pokerturnier Spieler aus Deutschland in Scharen an.
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23 Jan |
Die wichtigsten Poker-Turniere in Europa Glücksspiele
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Die wichtigsten Poker Turniere in Europa
Neben der World Series of Poker, dem prestigeträchtigsten Poker Turnier der Welt, das jährlich in Las Vegas ausgetragen wird, gibt es auch einige große bekannte Poker Turniere auf europäischen Boden. Im September 2007 wurde in London erstmals die World Series of Poker Europe ausgetragen. Das Main-Event der WSOPE gewann die damals 19-jährige Norwegerin Annette Obrestad. Sie holte sich mit ihrem Sieg ein Preisgeld von £ 1,000,000. Die zweite World Series of Poker Europe gewann im Jahre 2008 John Juanda. 2011 wanderte die World Series of Poker nach Cannes in Frankreich.
Die PokerStars European Poker Tour ist die lukrativste und bekannteste Pokertour der Welt. Seit 2004 hat die EPT acht äußerst erfolgreiche Serien mit Stopps auf dem ganzen Kontinent veranstaltet. Die EPT wurde vom Produzenten und Pokerspieler John Duthie ins Leben gerufen. Die EPT wird vom Online Poker Riesen PokerStars ausgetragen und Superstars wie Phil Ivey, Marcel Luske, Patrik Antonius oder Andy Black haben bereits an Finaltischen der EPT gesessen.Viele EPT-Events werden für das Fernsehen aufgezeichnet und in der ganzen Welt gesendet. Der Finaltisch des Grand Final der siebten Saison wurde erstmals mit aufgedeckten Startkarten aufgezeichnet und gleichzeitig auf TV-Sendern in Europa, Russland und Kanada ausgestrahlt.
Süddeutsche Zeitung
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Die Partouche Poker Tour ist das größte Poker Event in Frankreich. Die World Poker Tour oder kurz WPT ist eine Veranstaltung, deren Events weltweit ausgetragen werden. Die WPT war durch ihre Fernsehübertragungen maßgeblich am Poker-Boom der letzten Jahre beteiligt. Die World Poker Tour richtet Turniere in verschiedenen Casinos weltweit aus und der Final Table mit den letzten sechs 6 Spielern wird im Fernsehen übertragen. Das jährliche Finale der WPT findet im Bellagio in Las Vegas statt. Die World Poker Tour ist eine weltweite Pokerturnierserie mit hohen Buy-Ins und hochkarätigen Poker Spielern.
Wer nicht mehr an Spielautomaten online spielen will, kann sein Geschick auch beim Pokern versuchen und vielleicht einmal an einem der größten Poker Events in Europa teilnehmen.
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10 Jan |
Biathlon – Spannung bis zur letzten Minute Sport
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Bei diesem Wettkampf müssen die Athletinnen und Athleten nicht nur äußerst anspruchsvolle Strecken zurücklegen, sondern auch eine ruhige Hand am Schießstand beweisen. Die Rede ist vom Biathlon, einer zumeist im Winter ausgetragenen Kombinationssportart, die sich aus den beiden Disziplinen Skilanglauf und Schießen zusammensetzt. In Skandinavien und Russland gehört Biathlon zweifelsohne zu den National-Sportarten, aber auch in Deutschland erfreut sich dieser Sport mittlerweile immer größerer Popularität.
Geschichte
Während sich die Jagd auf Skiern über 5000 Jahre zurückverfolgen lässt, liegen die Ursprünge des Biathlonsports vor allem im militärischen Bereich. 1861 wurde in Norwegen der erste Verein gegründet – im deutschsprachigen Raum entwickelte sich der Militärskilauf hingegen erst Ende des 19. Jahrhunderts. Der Vorgänger des heutigen Biathlons – der Militärpatrouillenlauf – entwickelte sich bis 1910 aus den ersten organisierten Wettkämpfen und wird im Rahmen von Heeresmeisterschaften bzw. Militärweltmeisterschaften bis heute durchgeführt.
1948 wurde der Name „Biathlon“ eingeführt – und sechs Jahre später erkannte das IOC Biathlon als eigene Sportart an. In den darauf folgenden Jahren wurde sowohl das Konzept des modernen Winterbiathlons eingeführt als auch die Wettkampfregeln offiziell genehmigt.
Ausrüstung
Skier: Die Athleten verwenden normale, etwa 1250 Gramm schwere Skating-Skier mit einer Breite von ca. 5 Zentimetern. Die Länge der Skier ist nicht limitiert und hängt von der Körpergröße des einzelnen Sportlers ab. Ebenfalls zu erwähnen sind der Langlaufschuh, schulterhohe Langlaufstöcke sowie windschlüpfige Rennanzüge.
Gewehr: Bis 1977 wurden bei den Wettkämpfen Großkalibergewehre verwendet. 1978 wechselte man zu Kleinkalibergewehren, deren Gewicht zwischen 3,6 und 6 Kilogramm liegt. Laut Reglement dürfen nur manuell zu repetierende Gewehre verwendet werden. Die Visiereinrichtung besteht aus einem Diopter, das jedoch keine vergrößernde Wirkung besitzen darf.
Munition: Hier wird ein Kaliber von 5,6 Millimeter verwendet und das Geschoss darf die Mündungsgeschwindigkeit von 380 Meter/Sekunde nicht überschreiten.
Disziplinen und Wettkampf
Die verschiedenen Disziplinen folgen zwar dem gleichen Grundprinzip, unterscheiden sich aber durch die Regeln. Im Biathlon-Weltcup, bei Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Winterspielen werden momentan sechs Disziplinen ausgetragen: Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel und gemischte Staffel.
Neben den Weltmeisterschaften findet der Biathlon-Weltcup jährlich in der Zeit von Dezember bis März statt. In dieser Zeit müssen die Athleten in der Regel neun Stationen mit je zwei bis drei Wettbewerben pro Ort absolvieren. Außerdem gibt es noch kontinentale Meisterschaften in Europa, Nordamerika, Südamerika und Asien.
Während des Skilanglaufs müssen die Biathleten ihr Können am Schießstand beweisen. Je nach Disziplin wird stehend und liegend geschossen, wobei die Entfernung einheitlich 50 Meter beträgt. Die zu treffende Scheibe misst 4,5 Zentimeter (liegend) bzw. 11,5 Zentimeter (stehend). Verfehlt der Schütze eine der fünf zu treffenden Scheiben, wird dies mit einer Strafrunde von 150 Metern oder einer Strafzeit von einer Minute (Einzel) geahndet. Genau dieser Umstand lässt den Zuschauer bis zum Schluss mitfiebern, da sich das Blatt ständig wenden kann. Sämtliche Weltcupläufe werden heutzutage im Fernsehen übertragen und ziehen auch live vor Ort immer mehr Schaulustige an. von Helge Trach
Selbst Niederlande ist gierig nach Ski-Sport und plant, einen 2000 Meter hohen Berg zu bauen. Das Projekt hat schon konkrete Formen angenommen und man darf gespannt sein, wann das realisiert wird – und Holland hügelig wird.
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28 Sep |
Fußballeuropameisterschaften im Fernsehen Fußball
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Fußballeuropameisterschaften im Fernsehen
Alle zwei Jahre im Sommer ist Fernsehdeutschland gespalten. Die eine Hälfte sitzt ausgestattet mit Fanschals und Bier vor der Mattscheibe oder beim Public Viewing im Partyzelt und guckt Fußball, die andere nicht. Zu diesen Zeiten stehen nämlich die Fußballweltmeisterschaften oder die Fußballeuropameisterschaften an. Auch im Sommer 2008 fand eine Fußball-EM statt und die Fußballnation Deutschland traf sich vor dem Empfangsgerät. Für die Fernsehanstalten war die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz natürlich auch wieder ein Höhepunkt. Das äußerte sich auch wieder am Jahresende, als die Sendungen mit den meisten Zuschauern der abgelaufenen zwölf Monate bekannt wurden.
Die EM 2008 in Österreich und der Schweiz
Im Januar 2005 hatte die UEFA die europäischen Fernseh-Übertragungsrechte für die EM 2008 an den Sportrechtevermarkter Sportfive ausgegeben. Eine ausschlaggebende Bedingung war, dass der Großteil der Spiele in offen empfangbaren Sender zu sehen sein sollte. Im Sommer 2007 konnten sich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit dem Vermarkter Sportfive einigen. Für 115 Millionen sicherten sie sich die Rechte. Die beiden öffentlich-rechtlichen Kanäle sorgten somit weiterhin dafür, dass die Fußball-EM in Deutschland im frei empfangbaren Fernsehen lief. Mehr war auch nicht möglich, da die letzten Partien in den vier Vorrundengruppen jeweils zeitgleich ausgetragen wurden. Die Spiele der deutschen Mannschaft teilten sich die beiden Fernsehanstalten untereinander auf. Die ARD übertrug das dritte Vorrundenspiel sowie das Viertelfinalspiel und Finalspiel. Das ZDF erstattete Bericht von den beiden anderen Vorrundenspielen und dem Halbfinale der deutschen Mannschaft. Verständlich, dass die TV-Sender weder Kosten noch Mühen scheuten, die Spiele dem Anlass entsprechend, pompös vorzubringen. Alle größeren Kanäle konnten sich der EM nicht verschließen und berichteten ausgiebig. Doch live wurde der Ball nur bei ARD und ZDF gerollt.
Im Pay-TV-Sender Sky wurde die Fußball-EM ebenfalls teilweise übertragen. Hier konnten sich die Zuschauer dann auch für die vier Spiele entscheiden, die von den Öffentlich-Rechtlichen nicht übertragen wurden. Der Privatsender Eurosport zeigte zudem Wiederholungen der Spiele. Wegen der schier flächendeckenden Übertragung bei ARD und ZDF allerdings verloren die Pay-TV-Rechte enorm an Wert. Viel Exklusivität blieb da nicht übrig. Insgesamt begleiteten in der ARD und im ZDF drei unterschiedliche Kommentatoren die Spiele. Die drei Spiele, die vom ZDF übertragen wurden, moderierte Bela Rethy. Die übrigen drei Spiele in der ARD wurden von zwei Männern am Mikrofon kommentiert. Steffen Simon, der Sportchef vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, war für das Viertelfinalspiel Deutschland Portugal zuständig. Tom Bartels gebührte die große Ehre das EM-Finalspiel stimmlich zu untermalen.
Bei der EM in Portugal 2004 arbeiteten ARD und ZDF ebenfalls eng zusammen und teilten sich vor Ort die Schnittplätze, Studios und übrigen Einrichtungen, ebenso wie die Senderechte. Was im Übrigen bei der EM nicht sonderlich schwer fiel, denn schließlich wurden am Ende alle Höchstwerte für diese Veranstaltungen gebrochen, und das nicht nur im Fernsehen. Erstmals wurde die Berichterstattung der Fernsehanstalten auch ausführlich im World Wide Web angeboten. ARD und ZDF präsentierten ein ausführliches und geordnetes Online-Angebot. Zum Angebot gehörten Tabellen, Liveticker oder detaillierte Informationen zu allen Gruppen. Nach nur wenigen Klicks schwirrten die EM-Highlights und Interviews in Bewegtbildern auf dem Bildschirm. Zudem wurde auf beiden Webseiten auf Bestandteile des Angebots der Fernsehsender zurückgekommen. So gab es auf der Website der ARD Chats mit dem Moderatoren Gerhard Delling und Günter Netzer. Hier konnte man zum ersten Mal bei einer EM direkt mit den Experten interagieren. Eine weiter steigende Bedeutung von Experten für die Berichterstattung von Fußballereignissen war bereits bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden zu erkennen. Expertengespräche kamen etwa beim Bezahl-Sender Premiere auf 30 Prozent Marktanteil.
Der zu vergebende Pokal bei Fußballeuropameisterschaften
Der Henri Delaunay Pokal ist die Trophäe der Fußballeuropameisterschaft, die seit den 60er Jahren an das Team vergeben wird, welches das Tournier gewinnt. Der mit Silber überzogene Pokal wurde von Arthur Bertrand konzipiert. Er wiegt circa zehn Kilogramm und misst in der Höhe 42,5 Zentimeter. Betitelt wurde er nach Henri Delaunay, dem ersten UEFA-Generalsekretär und Erfinder der Fußballeuropameisterschaft. (Gastbeitrag für © FunTas-World.de)
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30 Jun |
RTL nervt Fernsehen
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zumindest tagsüber aber wahrscheinlich auch nachts. RTL Punkt12, von RTL unter der Rubrik “Information” geführt, wartet auf mit News von B-, C- und D-Promis, belanglosen Geschichten über Krokodile, die keiner gesehen hat, außer gerüchteweise zwei Jungs, die wahrscheinlich auch mal ins “Fernsehen” kommen wollen. Was aber daraus gemacht wird: gleich eine Riesen-Story, wo der Reporter sich ins Schlauchboot setzt und sinn-frei Leute interviewt. Die gleiche Sache gestern am Mittwoch, heute am Donnerstag genau das Gleiche. Wahrscheinlich für die, die es gestern nicht Gucken konnten. Egal, wieder ein paar Minuten Sendezeit geschafft. Hauptsache man wurschtelt sich so durch die Sendung mit Meldungen, die keinerlei Erwähnung wert sind, Home-Storys von Menschen, denen man sonst aus dem Wege gehen würde. Ich bin froh, wenn ich wieder arbeiten gehe – es ist manchmal komisch, dass ich das gucke, aber in dem Falle wollte ich darüber schreiben und musste es quasi gucken. In einem anderen Beitrag über das Märchen von den Einschaltquoten gehe ich auch noch einmal darauf ein, dass es keinesfalls so ist, wie es scheint – mit der so hochgelobten Quote.
Sonst schaue ich nur “Unter Uns”, “GZSZ” und Dschungelcamp, diese ganzen Pseudo-Reportagen sind in meinen Augen einfach nur krank. Ich verstehe gar nicht, dass da die Verantwortlichen auf ihr Programm gucken und dann sagen “Jawohl, das ist es”. Als ich mal krank zu Hause war und auch nachts durchgezappt habe, kamen da so Sendungen wie “Mitten im Leben” – danach konnte ich nicht mehr Schlafen, ehrlich. Unglaublich, wie da die Zeit zwischen den Werbeblöcken gefüllt wurde. Das Strafgericht, die Schulermittler, Verdachtsfälle – alles schlecht. Ich begreife nicht, warum RTL so erfolgreich ist mit vielen Billig-Produktion, Laienschauspielern und sichtbar gestellten Dialogen. Wer guckt das ?
Auch eine Katastrophe alles was mit “Ex” beginnt wie Exclusiv, Extra oder Explosiv. Da fließen irgendwie keinerlei Informationen, es ist wie so ein großes Loch, welches gefüllt werden muss koste es so wenig wie möglich. Da werden dann von RTL prominentisierte (ja das kennt meine Rechtschreibprüfung nicht, ist klar) Personen besucht, begleitet wie sie sich etwas kaufen oder auch wie sie sich langweilen. Hauptsache der Name wird genannt und das zieht sich dann wie ein Kaugummi über eine ganze Woche, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird. Dass RTL seine Zuschauer auch nicht wirklich überschätzt, zeigen ja die Fragen vor der Werbung, die natürlich so leicht sind, dass jeder die intellektuelle Hürde schafft 1. die Antwort zu finden und 2. dort anzurufen. Aber RTL verdient auch gut Geld damit, das muss man schon sagen – ist auch kein Vorwurf, sondern nur, dass es so ein niedriges Niveau ist und dass man das viele Geld so investiert, dass da am Ende ein besseres Programm herauskommt.
Sie haben ja auch ein paar Sendungen, die nicht so schlimm sind, ab und zu mal Jauch, zwei Daily-Soaps und “Alarm für Cobra 11”, es ist aus meiner Sicht aber zu wenig – verglichen mit den Möglichkeiten, die man hat. “DSDS” guckt man ja auch beizeiten, wenn auch nur zum Fremdschämen – oder mangels Alternativen, denn natürlich seien auch die anderen Sender erwähnt (vielleicht später mal etwas genauer), die auch nicht wirklich durch Qualität überzeugen. So gesehen wünsche ich RTL weiter viel Erfolg – aber eben auch gute Besserung.
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