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15 Feb |
Markus Lanz übernimmt Wetten dass..? Fernsehen
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Wie SPIEGEL Online meldet, wird wohl Markus Lanz neuer Moderator von “Wetten dass..?” – diese Wahl finde ich einen guten Kompromiss, wenn man mal gründlich die Alternativen durchforstet. Er hat in seiner Talk-Show bewiesen, dass er sowohl mit Show-Größen umgehen kann, als auch galant mit kritischen Situationen umgehen kann. So gesehen kann man ihm nur alles Gute wünschen – und so richtig viel falsch machen kann er eigentlich auch nicht.
Das Konzept der Sendung steht soweit fest, wird vielleicht hier und da sogar etwas modernisiert und lebt ja bekanntermaßen eh von den internationalen Gästen und den interessanten Wetten. Über die Spekulationen zur Gottschalk-Nachfolge habe ich mich ja schon umfangreich ausgelassen und es ist auch mal gut, wen es endlich eine Entscheidung gibt. Viele haben es sich ja scheinbar nicht zugetraut bzw. hat sich das ZDF bei vielen nicht getraut. Wie auch immer……
Oder wie ist die Meinung meiner geneigten Leser zu dieser neuen Entwicklung???
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28 Sep |
Fußballeuropameisterschaften im Fernsehen Fußball
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Fußballeuropameisterschaften im Fernsehen
Alle zwei Jahre im Sommer ist Fernsehdeutschland gespalten. Die eine Hälfte sitzt ausgestattet mit Fanschals und Bier vor der Mattscheibe oder beim Public Viewing im Partyzelt und guckt Fußball, die andere nicht. Zu diesen Zeiten stehen nämlich die Fußballweltmeisterschaften oder die Fußballeuropameisterschaften an. Auch im Sommer 2008 fand eine Fußball-EM statt und die Fußballnation Deutschland traf sich vor dem Empfangsgerät. Für die Fernsehanstalten war die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz natürlich auch wieder ein Höhepunkt. Das äußerte sich auch wieder am Jahresende, als die Sendungen mit den meisten Zuschauern der abgelaufenen zwölf Monate bekannt wurden.
Die EM 2008 in Österreich und der Schweiz
Im Januar 2005 hatte die UEFA die europäischen Fernseh-Übertragungsrechte für die EM 2008 an den Sportrechtevermarkter Sportfive ausgegeben. Eine ausschlaggebende Bedingung war, dass der Großteil der Spiele in offen empfangbaren Sender zu sehen sein sollte. Im Sommer 2007 konnten sich die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit dem Vermarkter Sportfive einigen. Für 115 Millionen sicherten sie sich die Rechte. Die beiden öffentlich-rechtlichen Kanäle sorgten somit weiterhin dafür, dass die Fußball-EM in Deutschland im frei empfangbaren Fernsehen lief. Mehr war auch nicht möglich, da die letzten Partien in den vier Vorrundengruppen jeweils zeitgleich ausgetragen wurden. Die Spiele der deutschen Mannschaft teilten sich die beiden Fernsehanstalten untereinander auf. Die ARD übertrug das dritte Vorrundenspiel sowie das Viertelfinalspiel und Finalspiel. Das ZDF erstattete Bericht von den beiden anderen Vorrundenspielen und dem Halbfinale der deutschen Mannschaft. Verständlich, dass die TV-Sender weder Kosten noch Mühen scheuten, die Spiele dem Anlass entsprechend, pompös vorzubringen. Alle größeren Kanäle konnten sich der EM nicht verschließen und berichteten ausgiebig. Doch live wurde der Ball nur bei ARD und ZDF gerollt.
Im Pay-TV-Sender Sky wurde die Fußball-EM ebenfalls teilweise übertragen. Hier konnten sich die Zuschauer dann auch für die vier Spiele entscheiden, die von den Öffentlich-Rechtlichen nicht übertragen wurden. Der Privatsender Eurosport zeigte zudem Wiederholungen der Spiele. Wegen der schier flächendeckenden Übertragung bei ARD und ZDF allerdings verloren die Pay-TV-Rechte enorm an Wert. Viel Exklusivität blieb da nicht übrig. Insgesamt begleiteten in der ARD und im ZDF drei unterschiedliche Kommentatoren die Spiele. Die drei Spiele, die vom ZDF übertragen wurden, moderierte Bela Rethy. Die übrigen drei Spiele in der ARD wurden von zwei Männern am Mikrofon kommentiert. Steffen Simon, der Sportchef vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, war für das Viertelfinalspiel Deutschland Portugal zuständig. Tom Bartels gebührte die große Ehre das EM-Finalspiel stimmlich zu untermalen.
Bei der EM in Portugal 2004 arbeiteten ARD und ZDF ebenfalls eng zusammen und teilten sich vor Ort die Schnittplätze, Studios und übrigen Einrichtungen, ebenso wie die Senderechte. Was im Übrigen bei der EM nicht sonderlich schwer fiel, denn schließlich wurden am Ende alle Höchstwerte für diese Veranstaltungen gebrochen, und das nicht nur im Fernsehen. Erstmals wurde die Berichterstattung der Fernsehanstalten auch ausführlich im World Wide Web angeboten. ARD und ZDF präsentierten ein ausführliches und geordnetes Online-Angebot. Zum Angebot gehörten Tabellen, Liveticker oder detaillierte Informationen zu allen Gruppen. Nach nur wenigen Klicks schwirrten die EM-Highlights und Interviews in Bewegtbildern auf dem Bildschirm. Zudem wurde auf beiden Webseiten auf Bestandteile des Angebots der Fernsehsender zurückgekommen. So gab es auf der Website der ARD Chats mit dem Moderatoren Gerhard Delling und Günter Netzer. Hier konnte man zum ersten Mal bei einer EM direkt mit den Experten interagieren. Eine weiter steigende Bedeutung von Experten für die Berichterstattung von Fußballereignissen war bereits bei der EM 2000 in Belgien und den Niederlanden zu erkennen. Expertengespräche kamen etwa beim Bezahl-Sender Premiere auf 30 Prozent Marktanteil.
Der zu vergebende Pokal bei Fußballeuropameisterschaften
Der Henri Delaunay Pokal ist die Trophäe der Fußballeuropameisterschaft, die seit den 60er Jahren an das Team vergeben wird, welches das Tournier gewinnt. Der mit Silber überzogene Pokal wurde von Arthur Bertrand konzipiert. Er wiegt circa zehn Kilogramm und misst in der Höhe 42,5 Zentimeter. Betitelt wurde er nach Henri Delaunay, dem ersten UEFA-Generalsekretär und Erfinder der Fußballeuropameisterschaft. (Gastbeitrag für © FunTas-World.de)
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5 Jun |
ZDF Hallo Deutschland, hallo Unfall! Fernsehen
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Ich habe nichts dagegen, wenn in einem Boulevardmagazin auch mal Meldungen gesendet werden, die es leider immer wieder gibt. Verkehrsunfälle kommen gerade jetzt im Herbst oft vor, ja man kann sogar sagen, jeden Tag und es ist bedauerlich, wenn hierbei auch noch etwas Schlimmes passiert.
Aber deswegen MUSS man nicht zwingend gefühlt jede Sendung damit beginnen. Nie scheint es eine andere erste Meldung zu gegen ab 17 Uhr 15 nach den ZDF-heute-Nachrichten und dem Wetterbericht. Ich verstehe das nicht, warum man so wenig in der Lage ist, hier auch mal zu variieren, gerade weil es doch eher eine Auflockerung nach den Nachrichten sein sollte.
Yvonne Ransbach hat dabei auch immer den gleichen Gesichtsausdruck. Zum Glück liess sich die "Hallo Deutschland"-Redaktion heute mal hinter die Kulissen schauen. Dort fährt ein Team zum Außendreh für ein Interview zu einem Autor, in der Redaktionskonferenz ist das Thema Langzeitstillen besprochen und ein Journalist bearbeitet das Thema der Mutter, die ihren drei-jährigen Sohn noch immer stillt. Nicht spektakulär, aber auch interessant. Yvonne Ransbach wird gefilmt, wie sich mit der Story um Balian Buschbaum beschäftigt. Mittagspause, Kickern.
In Mainz wird dann ab dem frühen Nachmittag im Studio geschnitten, “Planen, diskutieren, drehen, schneiden.” so steht es im Untertitel zum Film in der Mediathek, wie so eine Sendung entsteht. Nach vier Minuten dreißig war es dann soweit, “Schwerer Unfall in Köln” und so konnte man um 16 Uhr 45 die Treppe hinunterlaufen, um das Skript zu übergeben (Fahrstuhl könnte stecken bleiben = keine Sendung) und Yvonne Ransbach zeigt auch mal ein fröhliches Gesicht, weil sie ja heute vertreten wird – könnte sie aber auch vor der Kamera zeigen. Sehr guter Artikel auch über die Beitragsabfolge bei medienpiraten.tv und außerdem die gleiche Kritik über die Qualität dieses “Magazins”. Danke.
Am Ende der Sendung kommt das Team noch einmal zur Redaktionskonferenz zusammen, in der Kritik und Lob ausgetauscht werden. Meine Kritik steht schon oben und auch der Film fand keine wirkliche Antwort auf meine Frage. Falls nun jemand auf die Idee kommt, statt dem Unfall einen Hausbrand oder Flugzeugabsturz zu senden: Auch nicht besser, schon vorgekommen und mir fehlen zu Anfang die positiven Schlagzeilen – die es zweifelsfrei gibt. But bad news are……
Am 17. November 2009 habe ich mich übrigens auch schon darüber geärgert, aber nur per Mail und eine Antwort bekam ich natürlich auch: “Sehr geehrter Herr XXX, vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF. Ihre Kritik an der Aufmachung der Sendung "hallo Deutschland" mit Beiträgen zu Autounfällen haben wir der zuständigen Redaktion unseres Hauses zur Kenntnis gebracht. Ihre Ausführungen fließen darüber hinaus in unsere hausinterne Auswertung ein und bilden somit einen wichtigen Hinweis darauf, welche Resonanz unsere Programmarbeit beim Zuschauer findet. In diesem Sinne danken wir Ihnen für Ihre E-Mail. Mit freundlichen Grüßen Xxx Xxxxxx ZDF, Zuschauerredaktion” Zuschauerredaktion@zdf.de ;)
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